Feuerwehr-Flughelfer sind speziell ausgebildete und ausgerüstete Feuerwehrmänner, welche die Besatzung und das Bodenpersonal von Luftfahrzeugen, die für die Feuerwehr eingesetzt werden, unterstützen. Voraussetzung für die Ausbildung zum Feuerwehr-Flughelfer ist die Absolvierung des Gruppenkommandanten-, Atemschutzgeräteträger- und Funkgrundlehrganges in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring. Der Flughelfer ist nicht mit dem Flugeinweiser zu verwechseln, dessen Ausbildung nur einen Teil der des Flughelfers umfasst.
Bereits im Jahr 1996 konnten die Kameraden OBI Derik Plank
, OBM Andreas Aster
und OLM Manfred Aster
die Ausbildung zum Flugeinweiser absolvieren. In weiterer Folge absolvierten OBM Andreas Aster und OLM Manfred Aster die Ausbildung zum Feuerwehr-Flughelfer. Diese beiden Kameraden sind auch Mitglieder der Flughelferstaffel „Steiermark-Nord“, welche ihren Stützpunkt bei der Feuerwehr Aigen/Ennstal hat. Die Aufgabe der Feuerwehr-Flughelfer ist unter anderem das Erkunden und Vorbereiten von Hubschrauberlandplätzen, Meldung von Flughindernissen, Vorbereiten von Personen und Lasten für den Lufttransport, Überwachen von Personen und Geräten am Boden, Arbeit am Löschwasserbehälter und am Löschwasser-Transportbehälter, Befüllen der Wasserbehälter von Flugzeugen u.v.a.m. Des weiteren werden Flughelfer v.a. auch in unwegsames Gelände geflogen, um dort z.B. Waldbrandbekämpfung oder sonstige Einsatztätigkeiten durchzuführen.
Die Aufnahme von Personen und Geräten erfolgt am Landeplatz beim Rüsthaus Admont
, welcher die notwendige Kennzeichnung und Beleuchtung hat. Dieser Landeplatz ist somit auch nachtflugtauglich.
